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Naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches und wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium


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Abschlussbericht P-Seminar Alpencross 2018

Auch in diesem Jahr stellte sich eine Gruppe der Herausforderung die Alpen mit dem Fahrrad zu überqueren. Heuer bestand die Gruppe aus vier Schülerinnen und 14 Schülern und wurde von den Lehrern Sabrina Leidl, Marcus Aunkofer und Stephan Böck begleitet und geführt. Bevor die Schüler ihre Tour planen konnten, unterzogen sie sich einem kurzen Studien- und Berufsorientierungsteil, in dem sie sich mit ihrem späteren Berufsleben auseinandersetzten. Zuvor jedoch stellten sie in dem bekannten Geva- Test ihre Stärken und Vorlieben unter Beweis.

Nachdem sie diesen Teil des P-Seminars hinter sich gebracht hatten, durften die Schüler der Planung ihres Projekts widmen. Dafür wurden sie in sechs Gruppen eingeteilt, welche alle eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hatte. Im Team Routenplanung kümmerten sich Leon Bosch, Stephan Strobel und Max Lang um die Route und buchten die Unterkünfte. Elisa Schabert, Laurin Kraus und Lukas Puchinger zogen im Organisationsteam Sponsoren ans Land, verglichen Busunternehmen und bestellten Teamtrikots. Im Sicherheitsteam informierten Johann Wunderle, Manuel Grimmeißen und Daniel Weinmann über Gruppenfahrregeln, die Schritte bei Erster Hilfe und Notfallnummern in Österreich und Italien. Die Jungs vom Werkstattteam, David Schwarz, Ronald Schröppel und Jonas Schweier zeigten den Schülern grundlegende Reparaturen an Fahrrädern. Sarah Braun, Lisa Fischer und Felix Groß aus dem Ernähurngs- und Trainingsteam teilten den Schülern mit, wie man sich auf derartige Belastungen richtig vorbereitet. Im Dokumentationsteam schrieben die Schüler Jana Ernst, Tim Riedelsheimer und Jonas Steinmaier im Verlauf des Schuljahrs verteilt mehrere Berichte, die für Eltern und weitere Interessenten auf der Schulwebsite erschienen. Im Zuge ihrer Vorbereitungen hielten die unterschiedlichen Gruppen im Lauf des Schuljahres Referate, in denen sie die Gruppe über ihre Aufgabenbereiche informierten.

Parallel dazu mussten die Schüler ab dem 22. November 2017 im Fitnessstudio Fit for Life in Nördlingen ein Zirkeltraining absolvieren, in dem sie Muskelmasse und Ausdauer aufbauen sollten. Im Winter 2017/18 wurden die Schüler beauftragt sich mit dem nötigen Equipment auszustaffieren, um die Tour problemlos zu überstehen. In den Osterferien wurden die Schüler mit einer Aufgabe betraut, bei der sie eine kleine Tour von 50 Kilometern zu planen, und dabei mehrere Navigationsapps für Fahrradfahrer testen und vergleichen konnten. Am 16. Juni folgte dann der nächste Schritt. In Kooperation mit dem deutschen Alpenverein in Nördlingen zeigten die Guides Torsten und Margit spezielle Techniken, mit denen man technisch anspruchsvollere Streckenteile bewältigen kann, um Stürze zu vermeiden. Im zweiten Teil dieses Samstages führten die beiden die Schüler auf einer kleinen Ausfahrt auf verschiedene Trails bei Reimlingen und Ederheim, wo die Schüler ihr zuvor gelerntes Wissen ausprobieren konnten. Am 5. Juli kam es zum nächsten Termin vor dem Beginn der Tour. Bei dem Fahrradhändler Zweirad Müller in Nördlingen durften die Schüler das theoretische Wissen, was sie von der Werkstattgruppe in deren Referat gelernt hatten, an mehreren Fahrrädern selbst anwenden. Außerdem wies ein Verkäufer des Ladens die Gruppe daraufhin, wie man den Verschleiß an sensiblen Stellen, wie zum Beispiel den Bremsen möglichst gering halten kann. Den letzten Schritt vor der Tour nahmen die Schüler am 10. Juli auf sich. An diesem Tag sollten sie auf einer vorher bestimmten Tour von 105 Kilometern Länge und etwa 1000 Höhenmetern Anstieg ein letztes Mal ihr Können aber auch speziell ihre antrainierte Ausdauer unter Beweis stellen. Der Weg führte die Gruppe durch verschiedene Höhen und Tiefen in der näheren Umgebung des Nördlinger Ries.

Am frühen Morgen des 23. Juli 2018 war es dann endlich soweit. In heller Erwartung und Vorfreude auf die anstehende Tour begannen die Schüler um 5:30 Uhr die Fahrräder in den Anhänger zu laden. Als sie dann um etwa 10:30 im Zillertal angekommen sind wartete neben bedenklichen Wolken der erste Anstieg der Tour auf die Gruppe. Am Abend erreichten die Schüler und Lehrer überglücklich um 18:00 Uhr die Dominikushütte am Schlegeisspeicher, nachdem sie die ersten 46 Kilometer und 1500 Höhenmeter der Tour absolviert haben. Um 9:00 Uhr des nächsten Tages ging der restliche Anstieg zum Pfitscher Joch, welches auf 2276 Metern lag und den höchsten Punkt der Tour darstellte, los. Am Mittag dieses Tages erreichten sie dieses Zwischenziel und überquerten die Italienische Grenze. Am frühen Nachmittag dieses Tages kam es zu einem Unfall, der die gesamte Gruppe erschütterte. Ein Schüler war bei der Abfahrt vom Pfitscher Joch gestürzt und musste mit der Bergrettung ins Krankenhaus in Salurn gebracht werden. Er wurde in der Nacht zum Mittwoch von seinen Eltern zur Genesung und weiteren Untersuchungen in der Heimat abgeholt. Zum Glück erlitt er außer einen starken Prellung im Oberarm, einer Gehirnerschütterung und einigen Schürfwunden keine schwereren Verletzungen. Um 19:00 Uhr desselben Tages erreichte die Gruppe das Hotel Lodenwirt im Pustertal. Am nächsten Morgen starteten die Schüler um 8:30 Uhr zu ihrer dritten Etappe. Auf die Dolomiten zufahrend nahm die Gruppe an diesem etwa 1900 Höhenmeter und 55 Kilometer auf sich, um um 17:45 das Tagesziel, das Hotel Borest in Kolfusch zu erreichen. Am vorletzten Tag der Tour wartete das längste Wegstück auf die Gruppe. Nach dem Aufstieg zum Grödner Joch, welches auf knapp 2200 Metern lag. Als sie dieses erreicht hatten, war der letzte große Teil der Höhenmeter überwunden. Gegen Abend dieses Tages verließen die Schüler die Südtiroler Gegend und kamen nach einer Strecke von 105 Kilometern um 18:15 Uhr an ihrem Ziel das Hotel Garni la Vigna in St Michael an. In der Nacht zum letzten Tag jedoch kam es bei einigen Schülern zu Erkrankungen, wegen denen die letzte Etappe von nur 10 Kilometern abgesagt werden und die Gruppe somit an dem Hotel abgeholt werden musste. Um 19:00 Uhr trafen die Schüler wieder in der Heimat ein, wo sie von ihren glücklichen Eltern in Empfang genommen wurden.

Die Gruppe darf abschließend auf eine insgesamt anspruchsvollere Tour als die Vorigen, bei der insgesamt 4500 Höhenmeter und knapp 300 Kilometer überwunden werden mussten, zurückblicken.

 

Etappe 5

Beim Frühstück des heutigen letzten Tages unserer Tour haben wir aus organisatorischen Gründen kurzfristig entschieden die Fahrt zum Freibad in Salurn, das ca. 10km entfernt lag, abzusagen. Im Laufe des Vormittags packten wir daher unsere Rucksäcke und luden die Fahrräder auf den Anhänger. Um 11:30 Uhr startete die Busfahrt nach Hause. Kurz vor der Heimat, in der wir um 19:00 Uhr eintrafen, gab Herr Böck den Mumus den Auftrag die Taxis zu bestellen und schickte so die Schüler in die Sommerferien.

 

 

 

 

 

Etappe 4

Schon um 8:00 Uhr Sattelzeit startete die Transalpgruppe in Kolfusch zu ihrer letzten großen Etappe von 105 km. Ohne Vorgeplänkel mussten wir gleich am frühen Morgen das härteste Stück des Tages, welches die meisten der 600 Höhenmeter enthielt, bewältigen.

Nachdem wir den Aufstieg zum Grödner Joch, das ca. 2100m hoch liegt, um 9:15 erfolgreich hinter uns gebracht hatten, konnten wir zum Glück auf eine lange Abfahrt blicken. Mit ein paar Wolken im Rücken nutzten wir in St. Ulrich einen Lift, um uns den Aufstieg zur Seiser Alm, einem Hochplateau, zu sparen. Die winkende Mittagspause im Blick durchquerten wir dieses Plateau, um an dessen Ende die letzte Abfahrt unserer Tour auf uns zu nehmen. An der Etsch entlang und nach dem Durchfahren der Stadt Bozen führte uns ein 60 Kilometer langes, gerades Wegstück an unser Ziel das Hotel Garni la vigna, welches wir um 18:15 Uhr beziehen konnten.

 

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Etappe 3

Um 8:30 Uhr startete die Gruppe zur vermutlich anstrengendsten Etappe ihrer Tour. Bei bestem Wetter durchquerten wir das Pustertal, um an dessen Ende nach Süden abzubiegen. Gut gelaunt nahm die Truppe die ersten Höhenmeter dieses Tages auf sich.Dabei reagierte Herr Böck heiter auf erste Schwächeanzeichen der Schüler mit der Frage, mit was für einem Mumuhaufen er unterwegs sei. Zur Mittagszeit erreichten wir das Restaurant Albergo Gader im Ort Zwischenwasser, wo wir uns für den harten Nachmittag stärken konnten. Von den Strapazen der 1900 Höhenmeter und 55 km geplagt und erschöpft erreichte die Gruppe um 17:45 Uhr ihr Ziel, das Hotel Borest in Kolfusch.

 

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Etappe 2

Um 9:00 Uhr schwang sich die Gruppe auf die Sättel ihrer Räder um in die 2. Etappe zu starten. Nach mehreren Schiebe- und Tragepassagen über Stock und Stein erreichten wir unser Mittagsziel und zugleich den höchsten Punkt unserer Tour, das Pfitscher Joch in einer Höhe von 2276 Metern.

Nachdem Herr Böck die Mumus vorgewarnt hatte, sich warm anzuziehen, ging es nach der Mittagspause auf anspruchsvollen Schotterwegen ca. 1300 Höhenmeter steil bergab, wobei wir die italienische Grenze überschritten. Auf geraden Landstraßen durchquerten wir das Pfitschertal und das Eisackal, um unser Ziel, den Lodenwirt im Pustertal, um 19:00 Uhr zu erreichen.

 

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Etappe 1

In den frühen Morgenstunden des 23.07. traf sich die Truppe des Transalp-Seminars 2018, um ihre langeplante Tour anzutreten. Nach erfolgreichem Entladen des Busses startete die Gruppe in Kaltenbach um 10:30 Uhr die erste Etappe von 46km.

Trotz widriger Wetterumstände gelang es ihnen ihr Mittagsziel, die Hütte Breitlahner, um 14:15 Uhr zu erreichen. Frisch gestärkt und die Sonne im Blick wagten die Schüler und Lehrer das schwerste Stück des Tages zur Dominikushütte am Schlegeisspeicher. Nach beinahe durchgehendem Anstieg und ca. 1500 Höhenmetern in den Knochen erreichten die Schüler mit dem Satz von Herr Böck: ,,So, jetzt könnt ihr duschen gehen, ihr Mumus“, um 18:00 Uhr ihr erstes Ziel.

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