Herzlich Willkommen am THG Nördlingen!

Naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches und wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium


UNESCO-Projekt-Schule

Eingangsbereich

Eingangssprache, Sprachenfolgen und Ausbildungsrichtungen

Bei der Anmeldung müssen Sie angeben, ob Ihr Kind in der 5. Jahrgangsstufe mit Englisch oder Latein als 1. Fremdsprache beginnt.

  • Wenn Sie Englisch wählen, entscheiden Sie mit ihrem Kind Mitte der 5. Klasse über die 2. Fremdsprache (Latein oder Französisch) und Mitte der 7. Klasse über eine der drei Ausbildungsrichtungen: 
    • Sprachliches Gymnasium mit der Sprachenfolge Englisch-Latein-Französisch
    • Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium mit der Sprachenfolge Englisch-Latein oder Englisch-Französisch
    • Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium mit der Sprachenfolge Englisch-Latein oder Englisch-Französisch.
  • Bei der Wahl von Latein legen Sie sich bereits mit der Anmeldung auf das Sprachliche Gymnasium mit der Sprachenfolge Latein-Englisch-Französisch fest.

Hier die Wahlmöglichkeiten im Überblick:

 

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Das neue G9 am Theodor-Heuss-Gymnasium

Nach vielen Jahren der Diskussionen um das 8-jährige Gymnasium beschloss die Bayerische Staatsregierung 2017, eine neu entwickelte Form des 9-jährigen Gymnasiums einzuführen. Somit beginnen die Schülerinnen und Schüler, die im Herbst 2019 in die 5. Klasse des Gymnasiums eintreten, eine gymnasiale Laufbahn, die auf 9 Jahre ausgelegt ist.

Begabte Kinder erhalten aber auch die Möglichkeit, das Gymnasium nach wie vor in nur 8 Jahren zu durchlaufen: Sie können die 11. Klasse überspringen, wenn sie in den drei Jahren zuvor zusätzlichen Unterricht besucht haben.

Dadurch sieht die gymnasiale Laufbahn am THG jetzt folgendermaßen aus:

  • 5. Klasse: Eintritt in das Gymnasium mit der 1. Fremdsprache
  • 6. Klasse: Beginn der 2. Fremdsprache
  • 8. Klasse: Eintritt in einen der drei Schulzweige am THG: Sprachenzweig (3. Fremdsprache) oder naturwissenschaftlicher Zweig oder wirtschaftswissenschaftlicher Zweig
  • 10. Klasse: bei erfolgreichem Bestehen --> Mittlere Reife
  • 11. Klasse: „Gelenkklasse“, kann unter Umständen übersprungen werden
  • 12./13. Klasse: Oberstufe mit der abschließenden Abiturprüfung

Im neuen G9 gilt folgende Stundentafel für die 5. Klassen:

Fach Stunden pro Woche
Deutsch 5
1. Fremdsprache 5
Mathematik 4
Natur und Technik 3
Geografie 2
Religion/Ethik 2
Kunst 2
Musik 2
Sport 3

Intensivierung

davon 1 Stunde D/E

und 1 Klassleiterstunde

2
Summe 30

 

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Offene Ganztagesschule

Sie können Ihre Kinder in den ersten Jahren von Montag bis Donnerstag für die Offene Ganztagesschule anmelden, und zwar ganz individuell für 2-4 Nachmittage. Das Angebot ist kostenlos, bezahlen müssen Sie nur das Mittagessen.

Die Betreuung erfolgt bei uns am THG durch eigenes qualifiziertes Personal. Zum Teil unterstützen auch Lerntutoren unser Stammpersonal.

12.30 – 13.15 Uhr Das Mittagessen wird gemeinsam auf reservierten Plätzen eingenommen, die Anwesenheit wird festgestellt. Möglichkeiten zur Bewegung gibt es auf dem Hartplatz.
13.15 – 14.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung („Erste Studierzeit“)
in kleinen homogenen Gruppen
gegebenenfalls
Nachmittagsunterricht
oder Arbeitsgemeinschaften
14.30 – 14.45 Uhr Pause
14.45 – 16.00 Uhr

Hausaufgabenbetreuung („Zweite Studierzeit“)

oder Zusatzangebote:

kreatives Gestalten, Bewegung, Spiele, Lesen, Nähwerkstatt


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Unsere pädagogischen Grundüberzeugungen

Unsere pädagogischen Grundüberzeugungen lassen sich unter den drei Begriffen UnterstützungVielfaltQualität zusammenfassen.

1. Unterstützung und Förderung

Unsere erste Ausgangsüberlegung:

Alle Kinder haben ein Recht auf Unterstützung.

Unsere Antworten:

  • Wir erleichtern den Übergang ans Gymnasium durch Programme wie Lernen lernen und Soziales Lernen, die wir in allen 5. Klassen durchführen.
  • Wir fördern alle Kinder durch ein reiches Schulleben: regelmäßige in den Schulalltag eingebundene kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen oder Theaterbesuche und frei wählbarer Wahlunterricht, insbesondere in den musischen Fächern, sowie Arbeitsgemeinschaften wie Bienen, Schmieden, Schulsanitätsdienst oder Schülerzeitung, die auch schon den Unterstufenschülern offenstehen.
  • Unser Fahrtenprogramm ermöglicht vielfältige Erfahrungen außer Haus: Schullandheim in der 5. Jahrgangsstufe, Kanutour in der 8. Jahrgangsstufe, Tage der Orientierung in der 9. Jahrgangsstufe und eine Fahrt ins Ausland in der Oberstufe.

Zudem besteht für alle Schüler, die die jeweilige Sprache lernen, die Möglichkeit, an unseren Austauschprogrammen mit England, Frankreich und Italien teilzunehmen.

 

Unsere zweite Ausgangsüberlegung:

Manche Kinder haben besondere Begabungen, andere brauchen (eine Zeit lang) besondere individuelle Förderung.

Unsere Antworten:

  • Wir helfen Schülern, die mit einzelnen Fächern Probleme haben, durch zusätzliche freiwillige, kostenlose Förderkurse in wichtigen Kernfächern am Nachmittag.
  • Unser Mentorenprogramm sieht vor, dass ein Schüler bzw. die Schülerin sich eine Lehrkraft frei wählt, die sich in regelmäßigen Gesprächen in besonderer Weise um ihren „Schützling“ kümmert und mit ihm Fragen der Motivation, des Zeitmanagements oder auch persönliche Probleme bespricht.
  • Wir stärken besonders leistungsstarke Schüler durch die Teilnahme an Wettbewerben oder spezielle Begabtenförderungsprogrammen.

 

2. Vielfalt an Fächern und Unterrichtsmethoden

Unsere erste Ausgangsüberlegung:

Kinder sind verschieden und haben unterschiedliche Begabungsschwerpunkte.

Unsere Antwort:

Wir bieten viele verschiedene Sprachenfolgen und Ausbildungsrichtungen.

  • das Sprachliche Gymnasium (SG) mit drei Fremdsprachen (Englisch-Latein-Französisch oder Latein-Englisch-Französisch)
  • das Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium (NTG) mit zwei Fremdsprachen (Englisch-Latein oder Englisch- Französisch) und einem Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Informatik
  • das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium (WSW) mit zwei Fremdsprachen (Englisch-Latein oder Englisch-Französisch) und einem Schwerpunkt auf Wirtschaft/Recht und Wirtschafts-informatik.

In den beiden letzten Ausbildungsrichtungen ist auch die ausschließliche Wahl zweier moderner Fremdsprachen, nämlich Englisch und Französisch (ohne Latein), möglich.

Zusätzlich können die Schüler in der 11. Klasse eine Sprache (außer Englisch) durch Italienisch ersetzen.

 

Unsere zweite Ausgangsüberlegung:

Kinder sind unterschiedlich stark motiviert und arbeiten mehr oder auch weniger selbstständig.

Selbstständiges Lernen ist Ziel des pädagogischen Wirkens, aber nicht Ausgangspunkt.

Unsere Antwort:

Wir setzen daher auf einen methodisch abwechslungsreichen Unterricht:

  • Mit dem Unterricht im Klassenverband lässt sich eine hohe Lernwirksamkeit erzielen. Die Lehrkraft lenkt und erleichtert das für ein nachhaltiges Lernen unentbehrliche Verständnis durch geschickte Fragen und anschauliche Erklärungen. Sofortige hilfreiche Rückmeldungen an die Schüler in der jeweiligen Lernsituation zeigen diesen klar auf, wie gut sie die geforderten Kompetenzen beherrschen und wo sie noch nacharbeiten müssen.
  • In stillen Arbeits- und Übungsphasen können die Schüler Neues entdecken und vor allen Dingen das Gelernte verinnerlichen und festigen.
  • In der sinnvoll eingesetzten Gruppenarbeit lernen sie kooperatives Arbeiten im Team und verwirklichen kleine Projekte.


3. Qualität und erfolgreicher Start in Studium und Beruf

Unsere erste Ausgangsüberlegung:

Von der 5. Klasse bis zur 13. Klasse reift das Kind zu einem jungen Erwachsenen heran, dessen Entwicklungs- und Persönlichkeitsbildungsprozess wir tatkräftig unterstützen wollen.

Unsere Antwort:

Als anerkannte Unesco-Projektschule fördern wir durch ein Schulklima der gegenseitigen Wertschätzung die Persönlichkeitsentwicklung und fühlen uns in unserem erzieherischen Wirken im Besonderen der Demokratieerziehung, dem Umweltschutz und der Friedenssicherung verbunden.


Unsere zweite Ausgangsüberlegung:

Das Gymnasium bietet mit der Allgemeinen Hochschulreife den höchsten Schulabschluss. Er ermöglicht den Zugang zu allen Studienfächern an Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien und ist eine ausgezeichnete Voraussetzung für viele Ausbildungsberufe.

Unsere Antworten:

  • Wir vertrauen in die Leistungsfähigkeit unserer Schüler und glauben, dass zum Fördern auch Fordern gehört.
  • Nach der baldigen Beendigung der Generalsanierung bieten wir in allen Unterrichtsräumen auch die besten Voraussetzungen für einen modernen Unterricht mit digitalen Medien, damit unsere Schüler diese Medien der Zukunft kompetent und verantwortungsbewusst nutzen können.
  • Mit einer verstärkten Berufs- und Studienorientierung ab der 9. Klasse wollen wir unseren Schülern die Wahl ihres späteren beruflichen Lebensweges erleichtern.
  • Unsere Abiturergebnisse in den letzten Jahren zeigen, dass unsere Schüler nach dem Abitur mit einem soliden Fundament an Wissen und Kompetenzen erfolgreich in eine Ausbildung oder ein Studium starten können.

 

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Schülerbeförderung und Übernahme der Schulwegkosten

Kompakter Stundenplan:

Der Stundenplan der Schüler ist auf die Buslinien abgestimmt und so kompakt, dass auch in höheren Jahrgangsstufen in der Regel höchstens an zwei Nachmittagen Unterricht stattfindet, meist nur bis 14.45 Uhr.

Verkehrsmittel:

Per Zug erreichen die Schüler das THG von allen Bahnhöfen auf der Strecke zwischen Donauwörth und Aalen. Der Bahnhof liegt knapp 10 Minuten vom Schulgebäude entfernt.

Die Buslinien der Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries sind in der Regel so getaktet, dass Ihr Kind rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn um 7.30 Uhr an der Schule ist und kurz nach Unterrichtsschluss um 12.30 bzw. später um 14.45 Uhr wieder nach Hause fahren kann.

Genauere Informationen zu den Buslinien und Abfahrtszeiten finden Sie auf der Seite der Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries unter www.vdr-bus.de.

Die Bushaltestellen befinden sich wenige Gehminuten entfernt in der Voltzstraße oder in der Augsburger Straße.

In den ersten Tagen werden unsere neuen Fünftklässler von Tutoren zum Bahnhof bzw. zu den Bushaltestellen begleitet.

Übernahme der Schulwegkosten

Wenn Sie unser pädagogisches Konzept für Ihr Kind bevorzugen und sich deswegen fürs THG entscheiden, übernimmt der Landkreis für Schüler aus dem Altlandkreis Nördlingen die Fahrtkosten, auch wenn das THG nicht das nächstgelegene Gymnasium ist (Sonderregelung für Fremdingen bitte erfragen).

 

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Übertrittsbestimmungen und Anmeldung

Ein Übertritt ins Gymnasium ist von der 4. Klasse der Grundschule sowie der 5. Klasse der Realschule und der 5. Klasse der Mittelschule bei Vorliegen des entsprechenden Notendurchschnitts ohne Probeunterricht möglich.

Von der 4. Klasse der Grundschule: Notendurchschnitt 2,33 in Deutsch, Mathematik, HSUab 2,66: Probeunterricht möglich
Von der 5. Klasse der Mittelschule: Notendurchschnitt 2,00 in Mathematik, Deutsch
Von der 5. Klasse der Realschule: Notendurchschnitt 2,50 in Mathematik, Deutsch

 

Probeunterricht (nur wenn der Durchschnitt von 2,33 nicht erreicht wurde)

Der Probeunterricht findet vom 14. Mai – 16. Mai 2019 am THG statt.

 

Anmeldung für die Aufnahme am THG

Termine: Montag, 06. Mai bis Freitag, 10. Mai 2018

Unterlagen: Bitte bringen Sie zur Anmeldung das Übertrittszeugnis sowie eine Geburtsurkunde bzw. einen Geburtsschein oder das Familienstammbuch mit.

Überlegen Sie bereits zu Hause, mit welcher Fremdsprache Ihr Kind bei uns starten will. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Eingangssprache, Sprachenfolgen und Ausbildungsrichtungen.

Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihren persönlichen Einschreibetermin unter Tel. 09081/5051 zu vereinbaren. Terminabsprachen sind jederzeit möglich.

 

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