Das Projekt „Sprachbegleitung“ am Theodor-Heuss-Gymnasium

„Ich hab’s kapiert, aber ich weiß nicht, wie ich’s hinschreiben soll, dass es passt.“

oder

„Das kognitive Erfassen garantiert noch keine angemessene Versprachlichung.“ 

Das Projekt „Sprachbegleitung“

Seit dem Schuljahr 2020/21 nimmt das Theodor-Heuss-Gymnasium neu an dem  bayernweiten Projekt zur „Sprachbegleitung für Schülerinnen und Schüler“ teil, das vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus finanziert und begleitet wird.

Die Grundidee

In den letzten Jahren entwickeln sich die mündliche Alltagssprache und die schriftliche Fach- und Bildungssprache immer weiter auseinander. In den neuen Medien wird zwar viel geschrieben, aber was man schreibt, ist oft gesprochene Umgangssprache. Viele Kinder und Jugendliche verständigen sich daher im Alltag reibungslos und machen auch mündlich im Unterricht gut mit, können dann aber nicht immer angemessen schriftlich formulieren, und dies nicht nur im Fach Deutsch, sondern oft auch in den verschiedenen Sachfächern. Erfahrungsgemäß bereitet die komplexe und abstrakte, stark verdichtete Sprache der Sachfächer besonders Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache, aber auch so manchem Muttersprachler besondere Probleme.

Stadtradeln 2020

Noch im vergangenen Schuljahr war die Aktion „Stadtradeln 2020“ in Deutschland durchgeführt worden. Insgesamt radelten weit über 500.000 Teilnehmer*Innen aus knapp 1.500 Teilnehmerkommunen rund 100 Mio. Kilometer. Ziel dieser Aktion ist ein Beitrag zur Verbesserung der städtischen Luftqualität und damit des Klimas.

Auch das THG beteiligte sich im vergangenen Juli mit einem 42-köpfigen Team, bestehend aus Schülern und Lehrern, an dieser Aktion und erradelte knapp 11.500 km, was einer CO2-Einsparung von ca. 1670 kg gleichkommt.

Für die Schüler mit den höchsten Radelergebnissen gab es nun als Anerkennung für die erbrachten Ergebnisse eine kleine Preisverleihung; Marcus Aunkofer, selbst der eifrigste Fahrradfahrer unter den Lehrern, sponserte Trinkflaschen und Müsliriegel. Besonders sportlich hatten sich dabei Janosch Papp (8a, 668 km), Daniel Herrle (Q11, 383 km) und Simon Meyr (Q11, 458 km) gezeigt, die in dem vierwöchigen Zeitraum zusammen rund 1500 km mit dem Rad zurücklegten. Seitens der Lehrer erwiesen sich Marcus Aunkofer (501 km), Mattias Lokietsch (380 km), Jürgen Horzella (366 km) und Ruth Hubel (257 km) als besonders radelfreudig. Zwischen den einzelnen Teilnehmern entstand dabei sogar bisweilen ein – mit Sicherheit gesunder – Wettbewerbsgedanke um die meisten geradelten Kilometer.

Im Jahr 2021 hoffen wir auf eine deutlich größere Teilnehmerzahl im Team THG, um auch dann wieder mit möglichst vielen Rad-Kilometern zu einer Verbesserung des Stadtklimas beitragen zu können.

Anfangsgottesdienst des THG

Auch heuer fand der traditionelle Anfangsgottesdienst des Theodor-Heuss-Gymnasiums statt. Unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln feierten nur die neuen Schüler*innen und ihre Begleitlehrkräfte einen ökumenischen

Gottesdienst – dieses Jahr erstmals in St. Salvator. Im Zentrum des Gottesdienstes stand die liebende Zuwendung Gottes, die uns allen gilt, ganz unabhängig von unseren Leistungen. Das Symbol des Engels diente dazu, den Anwesenden die Liebe Gottes zu veranschaulichen, die sich auch in Form einer aufmunternden, helfenden oder tröstenden Begegnung mit einem anderen Menschen, einem „Engel“ im übertragenen Sinn, zeigen kann.

Ehrung der besten Schülerinnen und Schüler am Theodor-Heuss-Gymnasium

Das Schuljahr 2019/20 war sicherlich in vielerlei Hinsicht ein besonderes Schuljahr, das Schüler und Lehrer vor gewissen Herausforderungen gestellt hat. Doch auch heuer gab es in allen Jahrgangsstufen Schülerinnen und Schüler, die durch ihre herausragenden Leistungen aufgefallen waren. Mit einer Urkunde sowie einem Gutschein, gespendet vom Freundeskreis des Theodor-Heuss-Gymnasiums, wurden diese am letzten Schultag ausgezeichnet. In der fünften Jahrgangsstufe waren dies Laura Diethei, Malou Linder und Hannah Braun, in den sechsten Klassen Helena Bhattacharyya, Luisa Cadau, Anna Fischer und Emma Lippenberger. Die besten Siebtklässer waren Mara Weeß, Robin Steinmeyer sowie Sarah Nebrich; in der achten Jahrgangsstufe wurden Amelie Diethei, Antonia Schnehle, Jonas Käser und Claudia Bruglachner ausgezeichnet. In der neunten Jahrgangsstufe erhielten Paula Meißler, Michael Blaser und Nadine Steinheber einen Preis, in der zehnten Lotte Boettger, Annika Schaich, Laura Wanner sowie Kathrin Merz. In der Q11 waren Sophia Stiller, Hannah Meißler und Marlene Eberhardt die Schülerinnen mit den besten schulischen Leistungen.

Erster Landespreis für Franziska Eßmann und Anna Fischer

Josef Guido Emil Squindo ist der Namensgeber der Squindostraße; auch ein kleines Denkmal von ihm steht dort. Doch wer war eigentlich Squindo?

Das fragten sich auch die beiden Sechstklässlerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen, Franziska Essmann und Anna Fischer, im Rahmen des Schülerlandeswettbewerbs Erinnerungszeichen 2019/20 zum Thema „Der Geschichte ein Gesicht geben“ des Bayerischen Staatsministeriums Unterricht und Kultus.

Impressionen einer einmaligen Abiturfeier